Fluglotsenstreik in Norwegen beendet

Norwegen. Der Streik der Fluglotsen in Norwegen ist beendet. Nach mehrstündigen Verhandlungen einigten sich die Gewerkschaft und die Arbeitgeber auf ein Ergebnis, das bisher nicht veröffentlich wurde. Alle Fluglotsen sind wieder im Einsatz, und der Luftverkehr soll sich langsam normalisieren.

Der Fluglotsenstreik ist beendet.

Der Fluglotsenstreik begann am Freitag und hatte über das Wochenende zu Hunderten von Ausfällen und Verspätungen sowie Tausenden betroffenen Passagieren geführt.  Knackpunkt der Verhandlungen war eine neue Pausenregelung, die die Fluglotsen haben wollten. 

Siehe auch: Norwegen: Fluglotsen im Streik – Verspätungen und Ausfälle

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Rentiertod auf Spitzbergen: Fettes Gras schuld?

Spitzbergen (Norwegen). Warum starben 13 Rentieren besten Alters zur besten Zeit des Jahres auf Spitzbergen? Tollwut und Vogelgrippe konnten ausgeschlossen werden. Die aktuelle Hypothese: Der frühe Frühling mit üppigem Futter ist den Tieren nicht bekommen. Allerdings war nur ein Kadaver so weit erhalten, dass eine vollständige Obduktion durchgeführt werden konnte. Darüber berichtete Svalbardposten.

Weidendes kleines Rentier mit kurzen Hörnern

Junges Rentier, Spitzbergen

Eigentlich dachte man, die Rentiere auf Spitzbergen seien die Gewinner des Klimawandels. In diesem kurzen Winter starben beispielsweise nur zwei – die harte letzte Phase, bis der Schnee weg ist, wurde ihnen durch den frühen Frühling erspart. Doch das könnte auch zuviel des Guten gewesen sein, vermutet nun Knut Madslien, der Fachverantwortliche für Wild  im Veterinärinstitut, gegenüber Svalbardposten.

Tollwut und Vogelgrippe ausgeschlossen

Im Institut sucht man die Antwort darauf, warum elf weibliche und zwei männliche Rentiere auf Spitzbergen im Sommer nun plötzlich starben – äußerlich gesunde Tiere, bei gutem Nahrungsangebot. Zwei Ursachen konnten bereits ausgeschlossen werden: Die Analyse von Hirnproben bei sieben Tieren zeigte, dass sie weder Tollwut noch hochpathogene Vogelgrippe hatten. 

Nur ein Tier gut genug erhalten für Obduktion

Ein Problem bei der Untersuchung war, dass die Kadaver in der Natur bereits von anderen Tieren so weit gefressen worden waren, dass es nicht mehr möglich war, eine vollständige Obduktion durchzuführen. Mit einer Ausnahme: einem weiblichen Tier, das Anfang Juli im Inneren Colesdalen gefunden wurde, mit einem lebenden Kalb  daneben.

Entzündung im Magen 

Bei der Analyse des Mageninhalts wurde eine kräftige Entzündung festgestellt, anhand der Färbung und einem starken Vorkommen der Bakterien Clostridium perfringens und Clostridium septicum. Die Hypothese des Fachverantwortlichen: Der schnelle Wechsel von magerer Kost zu fettem Gras könnte Störungen des Verdauungssystems verursacht haben. Dies könnte umso folgenreicher für bereits geschwächte Tiere gewesen sein, so wie weibliche Rentiere nach der Geburt eines Kalbs. Solche Störungen sind von den halbzahmen Rentieren auf dem Festland bekannt. Eine weitere Untersuchung mit Blick auf Menge und Qualität des Futterangebots im Vergleich zu früheren Jahren könne die Hypothese stärken oder schwächen.

Hintergrund: Weil der Schnee in diesem Jahr früh wegtaute, konnte auch das Gras früher anfangen zu wachsen.

Früherer Artikel zum Thema:

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Island: Küstenwache holt kranke Passagiere von Kreuzfahrtschiffen

Island/Grönland. Krank auf dem Kreuzfahrtschiff in Ostgrönland? Oder bei Jan Mayen? Beide Fälle gab es gerade. Die Patienten wurden tatsächlich abgeholt – vom Hubschrauber der isländischen Küstenwache. Diese hatte in den vergangenen drei Tagen allein vier Einsätze weit außerhalb. Die Logistik ist dabei teilweise äußerst aufwendig, unter anderem, da die Reichweite des Helikoptertanks begrenzt ist. Darüber berichteten die Küstenwache (Landhelgisgæsla) selbst sowie RÚV und mbl.is. 

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Norwegen: Fluglotsen im Streik – Verspätungen und Ausfälle

Norwegen. Seit gestern sind die ersten Fluglotsen in Norwegen im Streik, in Oslo (Gardermoen) und Bergen (Flesland). Es kam bereits zu Ausfällen und Verspätungen im Flugverkehr. Für Dienstag ist eine Ausweitung des Streiks angekündigt. Darüber berichtete NRK .Update 21 Uhr: Heute (Samstag) fielen laut NRK 72 Flüge aus, inklusive solche aus dem/ins Ausland. Der Luftraum über Bergen und Stavanger ist von 18.45 Uhr bis 22.20 Uhr geschlossen. In Bergen müssen Hunderte Wartende auf dem Flughafen übernachten.

Aktuelles zu Fluglotsenstreik siehe: Fluglotsenstreik in Norwegen: Neue Verhandlungen laufen

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Färöer: Neue Kampagne für „rücksichtvollen Tourismus“

Färöer. Einfach bei fremden Leuten ins Fenster gucken? Würde man an seinem Heimatort nicht machen. Immer genau dahin gehen, wo alle anderen sind? Nicht das Rezept für einen entspannten Urlaub. Drohne am Flughafen steigen lassen? Ernsthaft? Visit Faroe Islands hat eine neue Video-Serie veröffentlicht, die natürlich Werbung für die Inselgruppe macht, aber aus einem neuen Winkel: „Please visit responsibly“.

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Zwei Männer tot im Zelt – Kamin ohne Abzug genutzt

Härjedalen (Schweden). Als die beiden Männer nicht wie angekündigt von ihrer Angelreise zurückkamen, schlugen die Angehörigen Alarm. Die Polizei fand die beiden tot in ihrem Zelt. Nach der Obduktion ist nun klar: Sie starben an Kohlenmonoxidvergiftung. Sie hatten einen Kamin im Zelt, dessen Abzug aber nicht montiert war. Darüber berichtete SVT.

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Erstmals üben dänische Wehrpflichtige in Grönland

Grönland. Neue Zeiten für dänische Wehrpflichtige: Seit diesem Jahr dauert ihr Dienst nicht mehr vier, sondern elf Monate. Und erstmals in neuerer Zeit kam nun eine Gruppe Wehrpflichtiger nach Grönland, um dort im Rahmen des Manövers „Arctic Endurance“ zu üben. Das meldeten die dänischen Streitkräfte. 

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Askja wieder ruhig – keine Zeichen für einströmendes Magma mehr

Island. Vor fünf Jahren begann sich das Land am Vulkan Askja zu heben, und die Fachleute führten dies auf einströmendes Magma zurück. Auch starke geothermische Aktivitäten wurden dort beobachtet, Doch mehr passierte nicht – und neue Messungen zeigen, dass das Land sich nicht mehr hebt. An der Askja herrscht wieder Ruhe. Das meldeten das isländische Wetteramt (Veðurstofa)  und RÚV.

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Schweden: Grünes Licht für neue Kupfergrube in Laver

Älvsbyn (Schweden). Die schwedische Regierung hat grünes Licht für weiteren Schritte zum Abbau des Kupfervorkommens Laver bei Älvsbyn in Norrbotten gegeben, Antragsteller ist der schwedische Bergbaukonzern Boliden. Naturschutzorganisationen hatten gegen das Projekt geklagt. Es stehen allerdings noch mehrere Schritte aus, bevor Boliden dort wirklich loslegen kann. Darüber berichtete unter anderem SVT. 

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Bjørnøya – das Schlüsselobjekt für Seevögel im Norden

Bjørnøya (Norwegen). Die Insel Bjørnøya zwischen dem norwegischen Festland und Spitzbergen beherbergt nur eine meteorologische Station, aber für ein paar Monate im Sommer eine Million brütende Seevogel-Paare. Die Zahl der Seevögel ist allerdings weltweit rückläufig. Warum wissenschaftliche Untersuchungen auf Bjørnøya so wichtig sind, und warum nur internationale Kooperation helfen kann, zeigt ein neuer Dokumentarfilm des Arktischen Rates. Außerdem bekommt man dabei Eindrücke von der schwer zugänglichen Insel.

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