Großbrand Drammen: Mann mit „Status als Verdächtiger“

Drammen (Norwegen). Der Großbrand in Krokstadelva bei Drammen ist inzwischen unter Kontrolle. Die ersten der Evakuierten, deren Haus noch nutzbar ist, durften wieder zurückkehren. Noch sind die Ruinen zu heiß, um darin Nachforschungen anzustellen. Ein Mann hat aktuell den Status als Verdächtiger. Die Polizei Süd-Ost betont aber, es gebe keine konkreten Hinweise darauf, dass etwas Strafbares geschehen sei. Darüber berichtete auch NRK.

Von mehr als 100 Wohneinheiten ist nur noch Asche übrig. Foto: Vestfold Interkommunale Brennvesen

Der Brand, der am Freitagnachmittag begann, hat in dem Ortsteil mit Reihenhäusern 116 Wohneinheiten komplett zerstört. Die Menschen waren rechtzeitig evakuiert worden. Einige suchen noch nach ihren Katzen, andere haben ihre heil wiedergefunden.  „Die Polizei hat eine Vermutung, wo der Brand ausgebrochen ist, verfügt jedoch derzeit nicht über ausreichende Anhaltspunkte, um Aussagen zur Brandursache zu treffen“, heißt es in der jüngsten Polizeimeldung zum Thema. Dass alles nach den heißen Tagen zuvor sehr trocken gewesen war, trug dazu bei, dass das Feuer sich schnell ausbreiten konnte, ebenso der starke Wind. Wie NRK berichtet, war das nahe Pflegeheim nur eine Winddrehung entfernt von einer Evakuierung, und zwei Busse standen für den Fall des Falles bereit. Schwierig für die Löscharbeiten sei auch gewesen, dass viele Haushalte über einen Gasgrill verfügten. Nun sind Kriminaltechniker vor Ort, gestern waren die Ruinen aber noch zu heiß. Die Kommune Drammen hat Übergangswohnungen für diejenigen organisiert, die nun ohne Dach über dem Kopf sind. 

Polizei bittet um Fotos und Videos zum Ausbruch des Brandes

Die Polizei hat um Fotos umd Videos vom Freitagnachmittag, 17. Juli, gebeten – von Interesse sind Aufnahmen zwischen 13.30 und 16.00 Uhr. Der erste Alarm wegen Feuers in einem Reihenhaus war um 15.35 Uhr gekommen. Zehn Minuten später war das erste Feuerwehrfahrzeug aus Mjøndalen vor Ort, weitere sieben Minuten später das erste aus Drammen. Da brannte es schon auf beiden Seiten der Straße.  

Ein Mann mit Status als Verdächtiger

Neben der Auswertung der Bilder und Videos hat die Polizei auch Zeugenaussagen aufgenommen. Ein Mann habe den Status als Verdächtiger, damit er während des Verhörs das Recht auf einen Anwalt habe. Dies bedeute nicht, dass die Polizei Informationen über die Brandursache habe oder dass eine Straftat vorliege, heißt es in der jüngste Meldung der Polizei Süd-Ost. 

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Großbrand bei Drammen: Mehr als 100 Wohnungen zerstört

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Schweden: Das neue Gesetz zur Information – oder Denunziation?

Schweden. Seit dem 13. Juli ist in Schweden ein Gesetz in Kraft, das manche als „Gesetz zur Informationspflicht“ bezeichnen und andere als „Denunziationsgesetz“ (angiverilagen). Konkret geht es darum, dass künftig Behörden von selbst melden sollen, wenn sie vermuten, jemand habe keine gültige Aufenthaltserlaubnis.  Ein aktueller Fall bestätigt bereits die Befürchtungen der Gegner.

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Ny Ålesund: Wenn das Touristenhandy die Messungen stört

Ny Ålesund/Spitzbergen (Norwegen). Damit das Geodätische Erdobservatorium des norwegischen Kartverket  in Ny Ålesund richtig arbeiten kann, herrscht 20 Kilometer um den Ort herum Funkstille. Die Benutzung von Geräten mit eingeschaltetem WLAN und Bluetooth ist nicht erlaubt, auch nicht für die Touristen. Doch es wird immer schwieriger, diese Regeln einzuhalten, denn immer mehr Geräte enthalten diese Funktionen. Darüber berichtete Svalbardposten. 

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Viele Zugvögel kommen jetzt früher nach Island

Island. Ein Großteil der Zugvögel erscheint heute früher auf Island als noch vor 40 Jahren. Darüber berichten Ökologe Tómas Grétar Gunnarsson und sein Vater Gunnar Tómasson in einem Artikel in NátturuFræðingurinn. Dabei können sie auf eigene Aufzeichnungen aus fast vier Jahrzehnten zurückgreifen: Gunnar Tómasson, Gärtner in Árnessýsla,  beobachtete die Vögel während seiner Arbeit und notierte die Zeiten. Darüber berichtete auch RÚV.

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Großbrand bei Drammen: Mehr als 100 Wohnungen zerstört

Drammen (Norwegen). Ein Brand in einem Reihenhaus in Krokstadelva in der Kommune Drammen entwickelte sich gestern zu einem Großbrand. Darüber berichteten unter anderem NRK und VG. wo es auch aktuelle Fotos und Videos gibt. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 100 Wohnungen im Ortsteil vernichtet. Nach bisherigen Berichten wurden alle Bewohner rechtzeitig evakuiert. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Update 13 Uhr: Der Brand ist noch nicht unter Kontrolle, hat sich aber nicht auf weitere Häuser ausgebreitet. Es brennt auch im nahen Wald.

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Schweden: Zwei Offshore-Windparks genehmigt – auf Eis gelegt

Schweden. 13 Offshore-Windkraftparks warteten auf eine Genehmigung der schwedischen Regierung. Nur zwei bekamen sie, die anderen wurden hauptsächlich mit Hinweis auf die Bedürfnisse des Militärs abgelehnt. Allerdings sehen die erfolgreichen Antragsteller unter den aktuellen Voraussetzungen keine Chance auf Baubeginn. Besser sieht es aus für das landbasierte Projekt Hästliden, ein Teil des Windparks Markbygden bei Piteå, das nun in der vom Eigentümer Statkraft gewünschten Form entstehen darf. Darüber berichtete auch SVT.

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Finnland genehmigt dieses Jahr nur wenige Beerenpflücker

Finnland/Schweden. Die Beeren im Wald werden reif – und wie jedes Jahr wird über die thailändischen Saisonarbeiter diskutiert, die sie für große Unternehmen pflücken. Finnland ist dieses Jahr sehr restriktiv. Schweden hat dieses Jahr rund 950 Pflückern eine Genehmigung erteilt. Darüber berichteten Yle und SVT.

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Ittoqqortoormiit demonstriert gegen Ölprojekt auf Jameson Land

Ittoqqortoormiit (Grönland). Der Ort Ittoqqortoormiit in Ostgrönland zählt etwa 325 Einwohner. Etwa ein Drittel davon ging am Montagabend auf die Straße, um gegen die geplante Ölsuche in Nunap Qeqqa (Jameson Land) zu protestieren, das in ihrer Nähe liegt. In fünf weiteren Orten in Grönland fanden Solidaritätsdemos statt. Darüber berichteten Sermitsiaq und KNR.

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Keine Betreuung: Gletschertöpfe „Hiidenkirnut“ werden zum Risiko

Rovaniemi (Finnland). So mancher Reisende in Nordfinnland hat in der Vergangenheit die „Hiidenkirnut“ von Sukulanrakka besucht – riesige Gletschertöpfe ein Stück südlich von Rovaniemi. Inzwischen wird allerdings davor gewarnt, denn die Treppen und Schutzzäune vor Ort werden nicht mehr instandgehalten. Um aus dem geologischen Phänomen wieder eine Touristenattraktion zu machen, wäre Geld notwendig, doch die Verhältnisse sind schwierig.  Darüber berichtete Yle. 

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Rentiere als Gewinner, Polarfüchse und Eiderenten als Verlierer

Spitzbergen (Norwegen). Ein warmes Frühjahr und wenig Meereis – das hatte Folgen für die Tierwelt auf Spitzbergen, wie sich nach den aktuellen Zählungen zeigte. Zu den Gewinnern gehörten in diesem Jahr die Rentiere, zu den Verlierern Polarfüchse und Eiderenten. Darüber berichtete Svalbardposten.

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