Glad påsk! Hyvää pääsiäistä! God påske! Gleðilega páska!
Werft gerne auch einen Blick in die neue Galerie: Höga Kusten im April mit Fotos von Jan Steffen
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Grönland. An einem geheimen Platz in Grönland liegt jetzt ein Haufen Rubine sicher verwahrt. Sie stammen aus der Konkursmasse von Greenland Ruby, und die grönländische Rohstoffverwaltung ließ sie aus Lagern in Indien und Thailand zurück nach Grönland bringen. Es ist nicht sicher, wer die Steine letztendlich verkaufen darf. Aber „wenn die Rubine dort verschwunden wären, hätte es keine realistische Chance gegeben, sie zu wiederzubekommen“, so Ministeriumsleiter Jørgen Hammeken-Holm. Darüber berichtete KNR.
Greenland Ruby, die grönländische Rubinmine, hatte im Herbst 2024 Konkurs angemeldet. Die Gesellschaft hat noch Schulden von 1,9 Milliarden DKK (250 Millionen Euro). Um diese zu decken, würden die Konkursverwalter gerne die verbliebenen Rubine verkaufen. Das war bisher nicht zu einem adäquaten Preis gelungen. Es soll sich dabei um noch nicht verarbeitete Steine minderer Qualität handeln.
Die grönländische Regierung war allerdings der Auffassung, dass die Steine nach dem Konkurs wieder dem Land Grönland zufielen, weil ja keine Lizenz mehr wirksam sei. Das sahen die Konkursverwalter erwartungsgemäß anders. Wie Hammeken-Holm gegenüber KNR berichtet, habe man sich aber darauf einigen können, die Rubine sicherzustellen, indem man sie zurück nach Grönland holte. Es sei eine größere Menge gewesen.
Grönländische Behördenmitarbeiter fuhren selbst nach Indien und Thailand, verpackten und plombierten die Kisten und sorgten für den Transport zurück nach Grönland. Nun sind sie an einem sicheren, geheimen Ort verwahrt, „um niemanden in Versuchung zu führen“.
Ob die Steine nun tatsächlich Grönland gehören oder ob die Konkursverwalter sie zur Deckung der Schulden verkaufen dürfen, soll bis zum Sommer geklärt werden, bei Bedarf juristisch.
Da der Verkauf der Rubine nicht so schnell und so erfolgreich vor sich ging wie gewünscht, hatte die Gesellschaft bereits 2022 die Arbeiten in der Rubinmine in Aappaluttoq in Südgrönland eingestellt, um Kosten zu sparen. Als die Gesellschaft ihre Schulden nicht mehr zahlen konnte, meldete sie Konkurs an. Obwohl es Interessenten gab, hat bisher auch niemand die Mine gekauft.
Früherer Artikel zum Thema:
Norwegen. Früher sprach man von „Lofotfiske“: Besonders vor den Lofoten füllten sich die Netze schnell, wenn der wandernde Barentssee-Kabeljau zur nordnorwegischen Küste kam, um dort zu laichen. Diesen Winter waren die Fänge vor den Lofoten jedoch ziemlich mager. Der Skrei, wie der Fisch auch genannt wird, tauchte stattdessen vor allem vor der Vest-Finnmark auf – nicht zum ersten Mal. Darüber berichteten NRK und High North News.
Schweden. Die schwedische Verkehrsbehörde (Trafikverket) hat 91 neue Nachtzugwagen und zehn Loks für die Strecke Stockholm-Nordschweden bestellt. Wie SVT und SR berichten, sollen die neuen Züge von der spanischen Firma Talgo kommen, die die Ausschreibung gewonnen hat. Sie kosten zusammen 5,5 Milliarden SEK (500 Millionen Euro) und sollen 2030 einsatzbereit sein.
Seit der letzten Eiszeit hat sich das Land um Örnsköldsvik an der schwedischen Ostküste herum um 286 Meter gehoben – am deutlichsten zu sehen am Skuleberg, der einst nur eine kleine Schäre war. Das ist die höchste postglaziale Landhebung weltweit. Selbst heute steigt das Land immer noch um etwa acht Millimeter pro Jahr nach oben. Deshalb ist Höga Kusten heute Weltnaturerbe. Jan Steffen aus Kiel besuchte Schwedens Hohe Küste im April 2025 – seht seine Bilder diesen Monat in der neuen Galerie.
Schweden/Norwegen. Ab heute ist in Schweden Essen und in Norwegen Tanken vorübergehend billiger, weil Steuern gesenkt bzw. Abgaben ausgesetzt wurden. Für Verbraucher ist dies in der aktuellen Situation selbstverständlich ein Grund zur Freude. Die beiden Maßnahmen haben allerdings einen unterschiedlichen Hintergrund.
Schweden. Die schwedische Verkehrsbehörde (Trafikverket) hat die Ausschreibung für den Nachtzugbetrieb nach Nordschweden und Narvik ab Dezember 2026 abgebrochen: Sämtliche Angebote lagen weit über den Vorstellungen von Trafikverket. Ein neues Modell soll nun her, bei dem die Betreibergesellschaft weniger Risiken selbst tragen muss. Alles soll besser werden, wenn 2030 die neuen Züge kommen. Darüber berichteten SVT und järnvägar.nu.
Kouvola (Finnland). Zwei ausländische Militärdrohnen stürzten gestern Vormittag in der Nähe von Kouvola in Südfinnland ab. Niemand wurde dabei verletzt. Eine der beiden Drohnen wurde bereits als ukrainisch identifiziert, bei der anderen wird es ebenfalls vermutet. Darüber berichtete Yle (finnisch, englisch, schwedisch). Finnische Politiker und Militärs gehen von einem Versehen aus. Die Ukraine hatte in der vergangenen Woche mehrfach Einrichtungen in den russischen Ostseehäfen Ust-Luga und Primorsk angegriffen, auch gestern. Update 19 Uhr: Die Ukraine hat sich bei Finnland entschuldigt.
Manche können nicht mehr ohne, andere wollen davon nichts wissen: „soziale Medien“. Diese Website ist bisher auf Facebook, Bluesky und X präsent, ich poste dort jeweils die Links zum neuesten Artikel. Nun würde ich gerne wissen: Benutzt ihr eine oder mehrere Social-Media-Plattformen, und wenn ja, welche? Ihr könnt bis Montagabend abstimmen.
Norwegen/Schweden. Drei Wochen nach dem Lawinenunglück bei Narvik in Norwegen konnten Rettungsmannschaften gestern den umgekommenen französischen Skitouristen bergen. Bisher dahin war die Lawinengefahr im Fjell für eine Suche am Boden zu hoch gewesen. Erst am Mittwoch riss eine Lawine südlich von Riksgränsen in Schweden fünf Schneemobilfahrer mit sich, die allerdings gerettet werden konnten. Darüber berichteten NRK und SVT. Die Behörden warnen Osterurlauber explizit vor der andauernden Lawinengefahr im Fjell.