Höchster Berg der Färöer jetzt gebührenpflichtig

Färöer. Der Berg Slættaratindur ist mit 880 Metern der höchste auf den Färöern – und er ist der nächste auf der Liste mit Gebührenpflicht. 200 DKK, rund 27 Euro werden dort für jeden über 15 Jahre fällig. Darüber berichtete KVF. Die Grundeigentümer begründen dies mit den Schäden durch die Nutzung und versprechen im Gegenzug Verbesserungen an der Infrastruktur. Seit Februar wird auf den Färöern außerdem eine Übernachtungsgebühr von 20 DKK pro Person erhoben , die ein ähnliches Ziel hat. 

Slættaratindur. Foto Alexandar Vujadinovic/Wikimedia/ CC BY-SA 4.0

Die Übernachtungsgebühr wurde 2024 noch von der früheren Regierung beschlossen. Sie gilt für alle, die dort eine Unterkunft suchen und bezahlen, insgesamt sollen es aber maximal 200 DKK werden. Die Ziele wurden damals wie folgt beschrieben: „Die Einnahmen aus diesen Gebühren sind für die Instandhaltung und den Erhalt von Wanderwegen, die Unterstützung von Initiativen zur Tourismusplanung, die Stärkung des gesamten Tourismussektors sowie die Verbesserung der Bedingungen für Touristen vorgesehen, um ihnen bei ihrer Ankunft auf den Färöern ein gut organisiertes Erlebnis zu gewährleisten“.

Bisher hatte dies keinen Einfluss auf die Weggebühren, die für mehrere Strecken von den privaten Eigentümern erhoben werden, zum Beispiel zum Leuchtturm Kallurin oder zu den  Trælanípa-Klippen mit dem See Leitisvatn (siehe Liste hier). Mit Slættaratindur ist nun ein neuer gebührenpflichtiger Weg dazugekommen.

Früherer Artikel zum Thema:

Färöer: Neue Kampagne für „rücksichtvollen Tourismus“

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PISA-Schock im ganzen Norden

Die Schlagzeilen nach der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse lauteten in vielen Ländern erstaunlich gleich: Die Ergebnisse der 15-Jährigen von 2025 sind schlechter als die der 15-Jährigen von 2022, vor allem im Bereich Lesekompetenz. Das legt nahe, dass die Ursachen dafür Teil eines größeren Trends sind. In einigen Ländern sind die Abstürze aber stärker als in anderen. Besonders auffällig ist die Situation auf Island, das in den Bildungsergebnissen den nordischen Kollegen deutlich hinterherhinkt. 

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Spitzbergen: Passagiere der „Professor Moltschanow“ ausgeflogen

Barentsburg/Spitzbergen (Norwegen). Die Passagiere des auf Antrag von Naftogaz beschlagnahmten russischen Schiffes „Professor Moltschanow“ sind zurück in Russland. Ihre Rückkehr wurde vom Sysselmester in Kooperation mit anderen Behörden organisiert. Das Schiff muss am Kai in Barentsburg bleiben, bis die Gerichte über das weitere Vorgehen entschieden haben: Freigabe – was Russland will – oder Zwangsverkauf – was Naftogaz will. Darüber berichtete Svalbardposten. 

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Finnlands bisher größter Münzhort aus der Wikingerzeit entdeckt

Sysmä (Finnland). Meistens, so sagt Kalle Lappinen, finde er nur Schrott, wenn er mit seinem Metalldetektor unterwegs sei. Anders am 3. September: Da begann er nach einem starken Signal zu graben und stieß auf zwei Behälter mit Silbermünzen und Schmuck, insgesamt 4,5 Kilogramm. Laut dem Sachverständigen des Museums in Lahti handelt es sich bei dem Fund in Sysmä in Südfinnland um einen Münzhort aus der späten Eisenzeit,  – dem größten bisher bekannten in Finnland. Zur späten Eisenzeit gehören auch die Wikinger. Darüber berichtete Yle.

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Spiralenkampagne: Entschädigungszahlungen haben begonnen

Grönland/Dänemark. Vor einem Jahr entschuldigte sich Premierministerin Mette Frederiksen im Namen Dänemarks bei den Opfern der Spiralenkampagne in Grönland. Nun haben die ersten auch eine finanzielle Entschädigung erhalten: Jede Betroffene bekommt 300 000 DKK, umgerechnet etwa 40 000 Euro vom Dänischen Staat. Gut 350 Frauen haben diese bereits beantragt. Darüber berichteten KNR und Sermitsiaq.

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Start erfolgreich – Andøya gewinn europäischen Weltraum-Wettlauf

Andøya (Norwegen). Die erste Orbitalrakete aus Europa ist gestartet – aus Nordnorwegen. Beim jüngsten Versuch von Isar Aerospace gestern Abend auf dem Raketenstartplatz von Andøya Space ging alles glatt. „Spectrum“ hob um 22.12 Uhr ab erreichte tatsächlich den Weltraum. Der Start wurde live auf Youtube übertragen. Wie das Unternehmen inzwischen mitteilte, wurden auch die mitgeführten Satelliten erfolgreich platziert.

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Neuer Startversuch auf Andøya heute Abend

Sperrgebiet bis 24 Uhr. Quelle Politi Nordland

Andøya (Norwegen). Das deutsche Raketen-Start-up Isar Aerospace aus München plant für heute Abend den nächsten Startversuch für seine Spectrum-Rakete ab Andøya Spaceport in Nordnorwegen. Man kann den Start über einen Livestream ab 21 Uhr verfolgen. Mehrfach waren Starts zuletzt abgebrochen worden, aus einer Vielzahl von Gründen – Wetter, Boot in der Sicherheitszone, im letzten Moment entdeckte technische Probleme. Aus Sicherheitsgründen ist das Gelände um den Raketenstartplatz inklusive mehrerer Straßen auf Andøya bis 24 Uhr weiträumig gesperrt. Auch auf dem Wasser gilt eine Sperrzone (Polizeimeldung hier).

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Strafen verhängt für Eisbärenstörung und Drohnenflug

Spitzbergen (Norwegen). Wer Tiere auf Spitzbergen stört oder gegen andere Richtlinien zum Verhalten in der Natur verstößt, muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen. So musste jüngst jemand 50 000 NOK zahlen, wer er mit dem Schiffshorn einen schlafenden Eisbären geweckt hatte. 12 000 NOK wurde für nicht genehmigtes Filmen mit einer Drohne fällig. Das meldete das Büro des Sysselmesters sowie Svalbardposten.

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Neue Zeiten auf der Bahnstrecke Berlin-Stockholm

Schweden. Die Ära des täglichen Nachtzugs zwischen Deutschland und Schweden ist zu Ende. SJ hat die Verbindung mit dem Ende des Augusts eingestellt. Wer trotzdem mit dem Zug nach Schweden reisen will, hat nun die Wahl zwischen den privaten Anbietern RDC – in vieler Hinsicht Erbe des SJ-Euronight – und Snälltåget. Das heißt: An manchen Tagen fahren zwei Nachtzüge, an anderen gar keiner. Ein Überblick.

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Spitzbergen: Sysselmester beschlagnahmt russisches Schiff

Spitzbergen (Norwegen). Der Sysselmester hat gestern Abend auf Anordnung des Amtsgerichts Nord Troms und Senja das russische Schiff  „Professor Moltschanow“ beschlagnahmt, das gerade vor Barentsburg liegt. Die ukrainische Gesellschaft Naftogaz hatte dies als Entschädigung für enteignete Vermögenswerte auf der Krim beantragt. Das meldete das Büro des Sysselmesters. Update: Russland wird gegen die Entscheidung des Amtsgerichts Widerspruch einlegen.

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