Heute schwerer Sturm auf Island erwartet

Island. Auf Island wird heute ein schwerer Sturm, je nach Region mit Regen, Schnee oder beidem erwartet. Besonders betroffen sind nach den Prognosen Nordwest- und Südwest-Island. Es besteht die Gefahr, dass Straßen gesperrt werden. Aktuelle Infos dazu bei road.is. Aufgrund des Sturms ließen die Behörden auch das Schiff „Bandero“ der Paul Watson Foundation von Akranes zurück nach Reykjavík schleppen. Update 20.50 Uhr: Es gab Sachschäden, Stromausfälle, eingestellte Inlandsflüge und Straßensperrungen.  

Wetterwarnungen heute. Grafik Veðurstofa Íslands

Der isländische Wetterdienst rät dringend von Reisen heute ab. Ein Tiefdruckgebiet wird heute über Island ziehen und Sturm, starken Regen, stellenweise Gewitter und an einigen Orten sogar Schnee mit sich bringen. Für das ganze Land gelten Sturmwarnungen, teils verbunden mit heftigen Niederschlägen. Die Westfjorde, Breiðafjörður, Nordwest- und Südwestisland sind voraussichtlich besondes betroffen, dort werden im Laufe des Tages sogar orange Warnungen in Kraft treten.

Paul Watsons Schiff „Bandero“ verlegt

Aufgrund des herannahenden Sturms ist gestern auch die „Bandero“, das Schiff der Paul Watson Foundation, auf Anordnung der Hafenbehörde der Faxafloi-Bucht vom Hafen Akranes zurück nach Reykjavík geschleppt worden. Es gibt allerdings einen Streit um die Kosten für die Verlegung. Wie RÚV berichtet, verweist der Anwalt der Organisation darauf, dass das Schiff nicht freiwillig nach Island gekommen sei und zuvor sicher in Reykjavík gelegen habe, bevor die Behörden es nach Akranes verlegt hatten. Außerdem hatte Island die frühere Mannschaft deportiert. 

Die „Bandero“ liegt noch in Island, weil Kristján Loftssons Hvalur hf die Paul Watson Foundation verklagt hat und Erstattung für die Behinderung des Walfangs haben will.  

Infos auf Englisch zu Wetter- und Straßenverhältnissen auf Island:

Frühere Artikel zum Walfang:

 

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Kallak-Firma in finanziellen Schwierigkeiten

Jokkmokk (Schweden). Das britische Unternehmen Beowulf, das in Kallak bei Jokkmokk eine Erzgrube eröffnen wollte, hat den Handel mit seinen Aktien gestoppt. Anlass ist eine geplatzte Finanzierung nach einer längeren Prüfung bei der schwedischen Inspektion für strategische Produkte, ISP. Darüber berichtete unter anderem SVT.

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Arbeiten für Google-Rechenzentren gestoppt: Genehmigung fehlt

Finnland. Anfang September kündigte Google eine Investition von 13 Milliarden Euro in Finnland an, unter anderem für drei neue Rechenzentren. Inzwischen ist klar: Der US-Konzern besaß die Grundstücke längst und hatte in Muhos und Kajaani sogar schon angefangen, sie abzuholzen – ohne die notwendigen Genehmigungen. Die finnischen Behörden haben diese Arbeiten nun gestoppt. Darüber berichtete Yle. 

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Island berät über „Infrastrukturabgabe“ für Touristen

Island. Die isländische Regierung hat eine „Infrastrukturabgabe“ für Touristen vorgeschlagen, die den sogenannten „Golden Circle“ besuchen. Viele Tourismus-Akteure, so berichtet RÚV, lehnen diese allerdings ab.

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Norwegen: Neues marines Schutzgebiet Andfjorden

Andøy/Senja/ Harstad (Norwegen). Der Andfjord ist nun Norwegens größtes marines Schutzgebiet.  Der neue Status wurde von der Regierung eingerichtet und soll sicherstellen, dass auch kommende Generationen die vielfältige Natur dort über und unter Wasser genießen können. Damit soll aber auch die Koexistenz von Fischerei, Militär und Raumfahrt geregelt werden.

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Mobilnetz-Fehler: Da standen alle Züge in Norwegen still

Norwegen. Kleine Ursache, große Wirkung: Ein Fehler im Mobilnetz von Telenor führte dazu, dass gestern Nachmittag in ganz Norwegen die Züge stillstanden. Von 15,15 Uhr an hatte es Probleme gegeben, den Notruf zu wählen oder einzelne Telenor-Kunden zu erreichen. Ab 17.25 Uhr soll das Problem gelöst gewesen sein, allerdings dauerte es, bis der Zugverkehr wieder in Gang kam. Darüber berichtete auch NRK.

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Durch die Nordostpassage mit mehr als 15 Knoten

Das südkoreanische Containerschiff „PanStar Acro“ durchquerte gerade die Nordostpassage ohne Eisbrecher von Ost nach West und zurück. Das norwegische Center for High North Logistics (CHNL) der Nord Universität analysierte den Hinweg und stellte fest, dass das Containerschiff auf dem arktischen Teil kaum langsamer war als auf der Strecke dorthin oder danach.  Dabei zeigte sich allerdings, dass auch bei insgesamt weniger Meereis einzelne Stellen problematisch sein können. Darüber berichtete auch High North News.

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Keine Lösung im Streit um Quoten für Wittling, Makrele und Hering

Nordatlantik. Vor sechs Jahren wurde das MSC-Siegel für Blauen Wittling, Nordatlantische Makrele und Atlanto-skandischen Hering aberkannt. Seitdem mühten sich betroffene Unternehmen im Rahmen der North Atlantic Pelagic Advocacy Group (NAPA) darum, die Zertifizierung wieder zurückzugewinnen. Das ist nicht geglückt: Die Fischereinationen – Norwegen, Island, die Färöer, UK und EU- konnten sich auf keine Aufteilung der von ICES festgelegten Gesamtquote einigen.

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Mit gelagertem Schnee: Skisaison in Levi und Ruka gestartet

Levi/Ruka (Finnland). Vielleicht ist der Blick aus dem Fenster gerade noch nicht wirklich winterlich – aber in Levi und Ruka hat schon mal die Skisaison begonnen. Für die ersten Pisten und Loipen wird gelagerter Schnee aus der vergangenen Saison genutzt. Darüber berichtete Yle. 

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Historische Kirche der Nordeuropäer in Südgrönland entdeckt

Grönland. Nicht weit entfernt vom Hof Erik des Roten in Südgrönland stehen die Ruinen einer bisher unbekannten nordischen Kirche. Das bekräftigte nun eine neue Ausgrabung, bei der ein Skelett – der dazugehörige Friedhof – gefunden wurde. Es handelt sich vermutlich um jene Kirche, die in mittelalterlichen Texten als „Kirkja undir Sólarfjöllum“, Kirche am Fuß der Sonnenberge, beschrieben ist. Das meldete die Universität Bergen.

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