Icelandair: Flugzeugmechaniker drohen mit Streik ab morgen

Island. Die Flugzeugmechaniker von Icelandair haben angekündigt, am 23. September in einen unbefristeten Streik zu gehen – also heute um Mitternacht. Dies hätte umfangreiche Folgen für Reisende wie Gütertransport. Es sind bisher auch keine weiteren Gesprächstermine eingeplant, um den Streik doch noch abzuwenden. Darüber berichtete RÚV.

Icelandair hier noch in Betrieb

Die Flugzeugmechaniker von Icelandair drohen schon länger mit Streik, weil sie sich mit dem Arbeitgeber nicht einig werden. Dabei geht es zum einen um Geld, zum anderen will Icelandair Bedingungen durchsetzen, die für die Gewerkschaft nicht akzeptabel sind. Die alte Vereinbarung ist seit Monaten ausgelaufen. Sie stammt aus dem Jahr 2020, zu Coronazeiten. Damals habe man Rücksicht auf die schwierigen Bedingungen der Airline genommen, hei8t es auf der Website der Gewerkschaft. Es habe sich jedoch gezeigt, dass vergleichbare Berufe in dieser Zeit eine bessere Lohnentwicklung gehabt hätten.

Breite Zustimmung der Mitglieder für den unbefristeten Streik

Neben dem Geld sind auch die Bedingungen wichtig. Icelandair wolle zukünftig mehr Subunternehmer nutzen, in die Schichtpläne eingreifen und auch Schichten kürzen. All dies könne sich negativ auf das Familienleben und den Geldbeutel auswirken, so die Gewerkschaft. 88,3 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder stimmten für den unbefristeten Streik. 92 Prozent der Mitglieder hatten sich an der Abstimmung beteiligt.

Bisherige Vermittlungsversuche vergeblich

Bisherige Vermittlungsversuche eines vom Staat eingesetzten Mediators waren vergeblich. Die Gehaltsvorstellungen lägen sehr weit auseinander, heißt es von Icelandair.  Um diese Jahreszeit hat Icelandair etwa 110 Fläge täglich. Ein Streik würde die Fluggesellschaft massiv schädigen. Nach Darstellung des Gewerkschafters hat Icelandair aber keinen neuen Verhandlungstermin ausgemacht. 

Icelandair bietet den Kunden zurzeit Umbuchungen für die Zeit des Streiks an.

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Vier Angeltouristen vor Averøya vermutlich umgekommen

Averøya (Norwegen). Vier ausländische Angeltouristen kehrten am Freitag nicht zurück in den Hafen von Averøya (Møre og Romsdal). Inzwischen wurde das Boot kieloben treibend und eine der Personen tot aufgefunden.  Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert – und erneut hat eine Diskussion über die Sicherheitsstandards im Angel-Business begonnen. Darüber berichtete NRK.

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Ausnahmsweise offline…

Seht gerne morgen wieder rein!

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Eisbär statt Kabeljau-Nachwuchs angelockt

Spitzbergen (Norwegen). Wissenschaftler des norwegischen Meeresforschungsinstitutes wollten herausfinden, wie viel Kabeljau-Nachwuchs in den Fjorden Spitzbergens schwimmt. Dazu platzierten sie in den Fjorden jeweils einen Hering als Köder, eine Kamera, eine Reuse und eine Boje als Markierung. Bei Hornsund lockten sie jedoch ein ganz anderes Tier an: einen Eisbären. Darüber berichtet das Institut auf seiner Website und bei Svalbardposten. 

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Finnland: 200 Kilometer Grenzzaun fertiggestellt

Finnland. Die finnisch-russische Grenze ist seit knapp drei Jahren komplett geschlossen. Um auch illegale Grenzübertritte zu verhindern, sind inzwischen insgesamt 200 Kilometer Zaun an den wichtigsten Punkten fertiggestellt worden, vor allem im südlichen Teil.  Darüber berichtete Yle (finnisch, englisch, schwedisch). Einzelne versuchen es trotzdem, durch die Wildnis von Russland nach Finnland zu kommen.

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Schweden: Letzte Stimmen ausgezählt – der Vorsprung bleibt

Schweden. Gestern wurden die Briefwähler aus dem Ausland und verspätet gelieferte Frühwähler-Stimmzettel ausgezählt. Die allerletzten Ergebnisse kamen erst heute Mittag. Der Oppositionsblock blieb letztlich mit drei Sitzen vor den bisherigen Regierungs- und Stützparteien. Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson dürfte also den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen – und das dürfte schwierig werden. Update 15 Uhr: Ulf Kristersson ist als Premierminister zurückgetreten.

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Islands erster Windpark jetzt in Betrieb

Island. Islands erster Windpark, Vaðölduver, wurde gestern in Betrieb genommen – bei schönstem Sonnenschein, aber wenig Wind. Von den insgesamt 28 Anlagen stehen bisher erst 14, die übrigen sollen im kommenden Jahr aufgestellt werden. Darüber berichtete RÚV und Betreiber Landsvirkjun selbst.

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Grönlands neuer Nationalpark heißt jetzt „Pilivik“

Grönland. Gestern wurde Grönlands neuer Nationalpark in Westgrönland offiziell eingeweiht und erhielt einen grönländischen Namen: „Pilivik“. Das meldete die Regierung. Der Park umfasst 22 000 Quadratkilometer zwischen Kangerlussuaq und der Disko-Bucht. Er ist weiterhin offen für die traditionelle Nutzung, mit Ausnahme einiger Gebiete zu bestimmten Zeiten. 

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Schweden: Drei Sitze entscheiden die Wahl

Schweden. Die Wähler haben sich entschieden – und der sozialdemokratischen Spitzenkandidatin Magdalena Andersson eine harte Nuss hinterlassen. Denn die Opposition hat theoretisch eine Mehrheit im Parlament, aber nach einer Auszählung von 94 Prozent nur von drei Sitzen. Und Anderssons potenzielle Partner sind sich untereinander nicht grün. Damit wurde der Wahlausgang so knapp wie erwartet mit 176 zu 173 Sitzen. Noch sind allerdings nicht alle Stimmen ausgezählt. (Stand 6.50 Uhr!)  

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Spitzbergen: Schmelzende Gletscher spülen Methan frei

Spitzbergen (Norwegen). Was passiert, wenn die Gletscher auf Spitzbergen abschmelzen? Dann fließt nicht nur Wasser ins Meer – sondern auch Methan. Das zeigte eine neue Untersuchung des iC3-Zentrums in Tromsø unter der Leitung von Gabrielle Kleber. Wie viel Methan freigesetzt wird, kommt dabei auf den Untergrund und die Beschaffenheit des Gletschers an. Das meldete das Institut iC3,Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht.

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