Schweden. Gute und schlechte Nachrichten für Bahnfahrer in Schweden: Ab Dezember soll man wieder umsteigefrei mit dem Nachtzug von Stockholm nach Kiruna oder Narvik fahren können. Bis dahin müssen Fahrgäste aber nicht nur umsteigen, sie müssen auch häufiger mit Schienenersatzverkehr aufgrund von Bahnarbeiten rechnen. Probleme gibt es auch weiter südlich: Seit am 25. Juni in Bollebygd bei Göteborg ein Güterzug entgleist ist, ist der Verkehr ab und nach Göteborg eingeschränkt.
Zunächst zum Nachtzug Stockholm-Narvik: Nach einer vergeblichen Ausschreibung hat die schwedische Verkehrsbehörde beim neuen Anlauf einen neuen alten Partner für den Betrieb der Strecke von Dezember 26 bis Dezember 28 gefunden: SJ. Die staatseigene schwedische Gesellschaft fährt die Strecke auch aktuell, allerdings mit einem Not-Abkommen. Anders als aktuell sollen Reisende nach Kiruna oder Narvik dann auch nicht mehr morgens noch vor 6 Uhr in Boden umsteigen müssen – das war Auflage. Was sich nicht ändert: Es bleibt bei dem ausgedünnten Fahrplan mit nur einer Verbindung Stockholm-Narvik täglich. In der Hauptsaison macht sich das durch mangelnde Kapazitäten bemerkbar. Das zweite Nachtzugpaar geht nur bis Umeå.
Bahnarbeiten behindern Zugverkehr
Es stehen in diesem Sommer diverse Bahnarbeiten an, die den Zugverkehr (nicht nur) in Nordschweden beeinträchtigen, sodass einzelne Etappen möglicherweise mit Schienenersatzverkehr zurückgekegt werden müssen. Einen Überblick dazu gibt es hier: https://www.sj.se/allt-om-resan/banarbeten/norra-sverige-2026
Nach Entgleisung vor Göteborg weiterhin Störungen
Beeinträchtig ist auch der Verkehr auf der Strecke Stockholm-Göteborg, seit am 25. Juni in Bollebygd vor Göteborg ein Güterzug entgleist ist. Als Ursache wird bisher eine Verformung des Gleises durch die Hitze vermutet. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten sollen voraussichtlich noch bis zum 16. Juli dauern. Es muss ein Kilometer Gleis erneuert werden.
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