Die Schlagzeilen nach der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse lauteten in vielen Ländern erstaunlich gleich: Die Ergebnisse der 15-Jährigen von 2025 sind schlechter als die der 15-Jährigen von 2022, vor allem im Bereich Lesekompetenz. Das legt nahe, dass die Ursachen dafür Teil eines größeren Trends sind. In einigen Ländern sind die Abstürze aber stärker als in anderen. Besonders auffällig ist die Situation auf Island, das in den Bildungsergebnissen den nordischen Kollegen deutlich hinterherhinkt.
Überblick über die drei Haupt-Disziplinen (falls die Grafiken nicht erscheinen, Seite neu laden):
Die einzelnen Ländernamen und Punktzahlen erscheinen beim Berühren der Säulen.
PISA vergleicht Testergebnisse aus 91 Ländern weltweit miteinander und erhebt dabei eine Menge Daten zu verschiedenen Aspekten. Die landesweiten mittleren Punktzahlen in den Grafiken unten sind dabei nur ein Aspekt – es gibt Daten zur sozioökonomischen Verhältnissen, geschlechtsspezifische Unterschiede, Spitzen- und Basisniveau und vieles mehr. Trotz ebenfalls gesunkener Ergebnisse bleibt Finnland der Spitzenreiter im Norden.
Datenquelle: https://www.oecd.org/de/publications/pisa-2025 (deutsch)
Hinweis: In Norwegen waren 10,4 Prozent der Schüler nicht einbezogen, was nach den Regeln zu hoch ist, weil es das Ergebnis verzerren kann. Zu den Standards gehört, dass mindestens 95% des Jahrgangs daran teilnehmen.
Die Färöer und Grönland sind nicht in der PISA-Liste aufgeführt. Die Daten für die Färöer wurden allerdings bei KVF veröffentlicht und verlinkt. Während dort die Lesekompetenz ebenfalls bergab geht, stiegen die Punktzahlen leicht in den beiden anderen Disziplinen. Allerdings ist die Jahrgangsgruppe der 15-Jähren dort auch vergleichsweise klein und die statistischen Auswirkungen kleiner Veränderungen groß.

