Vier Angeltouristen vor Averøya vermutlich umgekommen

Averøya (Norwegen). Vier ausländische Angeltouristen kehrten am Freitag nicht zurück in den Hafen von Averøya (Møre og Romsdal). Inzwischen wurde das Boot kieloben treibend und eine der Personen tot aufgefunden.  Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert – und erneut hat eine Diskussion über die Sicherheitsstandards im Angel-Business begonnen. Darüber berichtete NRK.

Wasser, im Hintergrund Berge, kleines Boot

Angler in Norwegen

Die vier gehörten zu einer Gruppe von acht Personen, die gemeinsam zur Insel Averøya (zwischen Ålesund und Trondheim) angereist waren. Am Freitagmorgen waren sie mit einem geliehenen Boot gestartet – und nicht zurückgekommen. Eine umfangreiche Suchaktion brachte das Boot zu Tage, außerdem einen der vier Angelfreunde, tot. Das Boot hatte keine Schäden, trieb aber kieloben im Wasser. Die Polizei geht davon aus, dass die drei anderen ebenfalls umgekommen sind. Ein kommunales Krisenteam kümmert sich um vier, die an Land geblieben waren. 

Nicht der erste Unfall

Erst im Mai starben drei ausländische Angeltouristen bei einem Bootsunglück. Laut Seefahrtsbehörde waren es von 2017 bis 2025 15 Fälle mit tödlichem Ausgang. Die Havariekommission hatte deshalb bereits Vorschläge gemacht, wie der Angeltourismus sicherer gemacht werden könnte. Unter anderem geht es um strengere Auflagen für die Bootsvermieter und die Pflicht, die Boote mit einem Tracker auszustatten, sodass man schneller mitbekomme, wenn einem Gefahr drohe. 

Angeln in Norwegen ist beliebt

Angeltourismus ist in Norwegen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Nicht jeder Tourist, der sich ein Boot leihen will, hat aber Erfahrung mit dem Meer und norwegischen Wetterverhältnissen. Zumindest der von NRK interviewte Bootsverleiher berichtet, eine Sicherheitseinweisung sei bei ihm obligatorisch, und er bestehe auf die Verwendung einer Rettungsweste. Er stelle auch einen täglichen Wetterbericht bereit. Wie die Leute mit dem Informationen umgingen, sei aber ihre Entscheidung.

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Ausnahmsweise offline…

Seht gerne morgen wieder rein!

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Eisbär statt Kabeljau-Nachwuchs angelockt

Spitzbergen (Norwegen). Wissenschaftler des norwegischen Meeresforschungsinstitutes wollten herausfinden, wie viel Kabeljau-Nachwuchs in den Fjorden Spitzbergens schwimmt. Dazu platzierten sie in den Fjorden jeweils einen Hering als Köder, eine Kamera, eine Reuse und eine Boje als Markierung. Bei Hornsund lockten sie jedoch ein ganz anderes Tier an: einen Eisbären. Darüber berichtet das Institut auf seiner Website und bei Svalbardposten. 

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Finnland: 200 Kilometer Grenzzaun fertiggestellt

Finnland. Die finnisch-russische Grenze ist seit knapp drei Jahren komplett geschlossen. Um auch illegale Grenzübertritte zu verhindern, sind inzwischen insgesamt 200 Kilometer Zaun an den wichtigsten Punkten fertiggestellt worden, vor allem im südlichen Teil.  Darüber berichtete Yle (finnisch, englisch, schwedisch). Einzelne versuchen es trotzdem, durch die Wildnis von Russland nach Finnland zu kommen.

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Schweden: Letzte Stimmen ausgezählt – der Vorsprung bleibt

Schweden. Gestern wurden die Briefwähler aus dem Ausland und verspätet gelieferte Frühwähler-Stimmzettel ausgezählt. Die allerletzten Ergebnisse kamen erst heute Mittag. Der Oppositionsblock blieb letztlich mit drei Sitzen vor den bisherigen Regierungs- und Stützparteien. Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson dürfte also den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen – und das dürfte schwierig werden. Update 15 Uhr: Ulf Kristersson ist als Premierminister zurückgetreten.

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Islands erster Windpark jetzt in Betrieb

Island. Islands erster Windpark, Vaðölduver, wurde gestern in Betrieb genommen – bei schönstem Sonnenschein, aber wenig Wind. Von den insgesamt 28 Anlagen stehen bisher erst 14, die übrigen sollen im kommenden Jahr aufgestellt werden. Darüber berichtete RÚV und Betreiber Landsvirkjun selbst.

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Grönlands neuer Nationalpark heißt jetzt „Pilivik“

Grönland. Gestern wurde Grönlands neuer Nationalpark in Westgrönland offiziell eingeweiht und erhielt einen grönländischen Namen: „Pilivik“. Das meldete die Regierung. Der Park umfasst 22 000 Quadratkilometer zwischen Kangerlussuaq und der Disko-Bucht. Er ist weiterhin offen für die traditionelle Nutzung, mit Ausnahme einiger Gebiete zu bestimmten Zeiten. 

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Schweden: Drei Sitze entscheiden die Wahl

Schweden. Die Wähler haben sich entschieden – und der sozialdemokratischen Spitzenkandidatin Magdalena Andersson eine harte Nuss hinterlassen. Denn die Opposition hat theoretisch eine Mehrheit im Parlament, aber nach einer Auszählung von 94 Prozent nur von drei Sitzen. Und Anderssons potenzielle Partner sind sich untereinander nicht grün. Damit wurde der Wahlausgang so knapp wie erwartet mit 176 zu 173 Sitzen. Noch sind allerdings nicht alle Stimmen ausgezählt. (Stand 6.50 Uhr!)  

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Spitzbergen: Schmelzende Gletscher spülen Methan frei

Spitzbergen (Norwegen). Was passiert, wenn die Gletscher auf Spitzbergen abschmelzen? Dann fließt nicht nur Wasser ins Meer – sondern auch Methan. Das zeigte eine neue Untersuchung des iC3-Zentrums in Tromsø unter der Leitung von Gabrielle Kleber. Wie viel Methan freigesetzt wird, kommt dabei auf den Untergrund und die Beschaffenheit des Gletschers an. Das meldete das Institut iC3,Die Studie wurde in Nature Communications veröffentlicht.

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Morgen wird in Schweden gewählt – Umfragen sehen Patt

Schweden. Morgen wählt Schweden eine neue Regierung. Sah es vor ein paar Monaten noch nach einem ziemlich sicheren Machtwechsel aus, zeigen die Umfragen nun ein Patt. Denn die Oppositionsparteien wissen zwar, was sie nicht wollen, konnten sich aber nicht zu einer gemeinsamen Strategie zusammenfinden. 

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