Großbrand bei Drammen: Mehr als 100 Wohnungen zerstört

Drammen (Norwegen). Ein Brand in einem Reihenhaus in Krokstadelva in der Kommune Drammen entwickelte sich gestern zu einem Großbrand. Darüber berichteten unter anderem NRK und VG. wo es auch aktuelle Fotos und Videos gibt. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 100 Wohnungen im Ortsteil vernichtet. Nach bisherigen Berichten wurden alle Bewohner rechtzeitig evakuiert. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Update 13 Uhr: Der Brand ist noch nicht unter Kontrolle, hat sich aber nicht auf weitere Häuser ausgebreitet. Es brennt auch im nahen Wald.

Der Großbrand rast in Krokstadelva in der Kommune Drammen, Karte sel/openstreetmap

Laut Polizeimeldung wurde gestern um 15.36 Uhr ein Brand in einem Reihenhaus gemeldet, und die Einsatzkräfte rückten aus. Sie fanden eine Wohneinheit bereits komplett in Flammen vor. Der Brand breitete sich schnell aus, wechselnder Wind trug dazu bei, auch der nahe Wald ist betroffen. Mehr als 100 Feuerwehrleute und sechs Löschhelikopter waren gestern vor Ort. Die Helikopter flogen bis zum Einbruch der Dunkelheit. Morgens konnte der Einsatz wegen eines Gewitters nur begrenzt weitergeführt werden. Inzwischen sind – neben den Feuerwehrleuten am Boden – auch wieder drei Löschhelikopter in Aktion. Insgesamt haben die Helikopter bisher 800 000 Liter Wasser von oben auf das Feuer gekippt.

Rund 400 Personen evakuiert

Von mehr als 100 Wohneinheiten ist nur noch Asche übrig. Foto: Vestfold Interkommunale Brennvesen

Zwei Personen mussten wegen Rauchschäden ins Krankenhaus und ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Auch acht Polizisten wurden ärztlich versorgt, nachdem sie im Zuge der Evakierung Rauch abbekommen hatten.  

Rund 400 Personen sind evakuiert. Für sie und ihre Angehörigen wurde ein Zentrum im Hotel Scandic Ambassadeur in Drammen eingerichtet. Bisher sind keine Personen vermisst gemeldet, aber einige Haustiere.  Die Kommune bittet darum, das Gebiet zu meiden, es gilt auch ein Drohnenverbot. Es wurden Vorbereitungen getroffen, um ein Pflegeheim zu evakuieren, bisher war dies aber nicht notwendig. 

Laut dem Direktor der Behörde für Zivilschutz und Bereitschaft, Lars Jacob Hiim, handelt es sich um den größten Brand dieser Art in moderner Zeit. 

Gestern noch gelbe Warnung vor Waldbrandgefahr

Drammen gehört zu denen Gebieten, in denen gestern noch eine gelbe Wartnung vor Waldbränden galt. Zuletzt war es dort warm und trocken gewesen, am frühen Morgen begann es jedoch zu gewittern, und heute wird viel Regen erwartet.  

 

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Schweden: Zwei Offshore-Windparks genehmigt – auf Eis gelegt

Schweden. 13 Offshore-Windkraftparks warteten auf eine Genehmigung der schwedischen Regierung. Nur zwei bekamen sie, die anderen wurden hauptsächlich mit Hinweis auf die Bedürfnisse des Militärs abgelehnt. Allerdings sehen die erfolgreichen Antragsteller unter den aktuellen Voraussetzungen keine Chance auf Baubeginn. Besser sieht es aus für das landbasierte Projekt Hästliden, ein Teil des Windparks Markbygden bei Piteå, das nun in der vom Eigentümer Statkraft gewünschten Form entstehen darf. Darüber berichtete auch SVT.

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Finnland genehmigt dieses Jahr nur wenige Beerenpflücker

Finnland/Schweden. Die Beeren im Wald werden reif – und wie jedes Jahr wird über die thailändischen Saisonarbeiter diskutiert, die sie für große Unternehmen pflücken. Finnland ist dieses Jahr sehr restriktiv. Schweden hat dieses Jahr rund 950 Pflückern eine Genehmigung erteilt. Darüber berichteten Yle und SVT.

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Ittoqqortoormiit demonstriert gegen Ölprojekt auf Jameson Land

Ittoqqortoormiit (Grönland). Der Ort Ittoqqortoormiit in Ostgrönland zählt etwa 325 Einwohner. Etwa ein Drittel davon ging am Montagabend auf die Straße, um gegen die geplante Ölsuche in Nunap Qeqqa (Jameson Land) zu protestieren, das in ihrer Nähe liegt. In fünf weiteren Orten in Grönland fanden Solidaritätsdemos statt. Darüber berichteten Sermitsiaq und KNR.

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Keine Betreuung: Gletschertöpfe „Hiidenkirnut“ werden zum Risiko

Rovaniemi (Finnland). So mancher Reisende in Nordfinnland hat in der Vergangenheit die „Hiidenkirnut“ von Sukulanrakka besucht – riesige Gletschertöpfe ein Stück südlich von Rovaniemi. Inzwischen wird allerdings davor gewarnt, denn die Treppen und Schutzzäune vor Ort werden nicht mehr instandgehalten. Um aus dem geologischen Phänomen wieder eine Touristenattraktion zu machen, wäre Geld notwendig, doch die Verhältnisse sind schwierig.  Darüber berichtete Yle. 

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Rentiere als Gewinner, Polarfüchse und Eiderenten als Verlierer

Spitzbergen (Norwegen). Ein warmes Frühjahr und wenig Meereis – das hatte Folgen für die Tierwelt auf Spitzbergen, wie sich nach den aktuellen Zählungen zeigte. Zu den Gewinnern gehörten in diesem Jahr die Rentiere, zu den Verlierern Polarfüchse und Eiderenten. Darüber berichtete Svalbardposten.

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Weniger Züge: Neue Buslinie Kiruna-Narvik gestartet

Schweden/Norwegen. Das Zugangebot am nördlichen Ende Schwedens ist geschrumpft. Nur noch ein Zug fährt täglich durch bis ins norwegische Narvik, und der ist schnell ausgebucht. Besonders hart trifft dies die Region nördlich von Kiruna, mit wenigen Einwohnern, aber vielen Touristenzielen. Schwedische und norwegische Tourismusunternehmen füllen die Lücke nun mit einer neuen Busverbindung Kiruna-Narvik, die zweimal täglich fährt.

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Naturreservat Grótta vor Seltjarnes ausgeweitet

Seltjarnes (Island). Das Naturreservat rund um die Insel Grótta vor Seltjarnes ist ausgeweitet worden: Nun steht die ganze Bucht Seltjörn zwischen Grótta und dem Golfplatz unter Schutz. Mit Rücksicht auf die Vogelpopulation darf dort während der Brutzeit kein Wassersport betrieben werden. Darüber berichtete unter anderem RÚV.

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Finnland testet Parkgebühren an vier Nationalparks

Finnland. Bisher können Nationalparkbesucher in Finnland ihre Fahrzeuge während einer Wanderung kostenlos abstellen. Die finnische Forstbehörde Metsähallitus hat nun angekündigt, ab Spätsommer an fünf Ausflugszielen testweise Parkgebühren einzuführen. Pro Tag sollen dabei maximal 5 Euro fällig werden. Betroffen sind die Nationalparks Sipoonkorpi, Koli, Urho Kekkonen und Riisitunturi sowie das Naturreservat Korouoma.

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Schrott, Öl, Asbest – Reste alter US-Basen in Grönland

Grönland. Während neue US-Militärbasen in Grönland im Gespräch sind, hat sich ein Team der dänischen Zeitung Politiken angesehen, was mit den früheren passierte. Sie fanden Halden mit rostigem Gerät und eine enorme Verschmutzung mit Öl und anderen Giftstoffen. Für die Entsorgung haben die USA nie einen Cent gezahlt. 

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